Unsere Fahrzeuge

Unsere Dampflokomotiven:

Dampflok 52 8177-9 (Else)

Die Güterzug-Schlepptenderlokomotive wurde von der Maschinenbau und Bahnbedarf AG, Zweigniederlassung Babelsberg, gebaut und 1944 mit der Nummer 52 4996 in Dienst gestellt. 1966 erhielt sie im Reichsbahnausbesserungswerk (Raw) Stendal eine Rekonstruktion, bei der der Wirkungsgrad des Kessels erhöht wurde und durfte sich fortan 52 8177-9 nennen. Die Lok kam ins Bahnbetriebswerk (Bw) Berlin-Schöneweide, wo sie bis 1991 für die Deutsche Reichsbahn im Einsatz war und vor allem Güterzüge im Berliner Raum beförderte. Die Dampflok gehört dem Verein Dampflokfreunde Berlin e.V. und beweist seit 1994 bei rund 50 Sonderzugfahrten pro Jahr, dass sie noch nicht zum alten Eisen gehört.1998, 2006 und 2014 erhielt sie im Dampflokwerk Meiningen die gesetzlich vorgeschriebenen Hauptuntersuchungen. Als „Kriegslok“ war sie in fast 6000 Exemplaren zunächst nur für einen vorwiegend militärischen Einsatz von 5 Jahren gebaut. Ihre robuste Konstruktion verhalf der Lok aber zu einem langen Leben. Heute sind die Loks der Baureihe 52 zwar schon über 70 Jahre alt, nach wie vor sind aber fast 50 Maschinen in Deutschland und in anderen europäischen Ländern im Museumseinsatz. Die von den Lokführern liebevoll „Else“ genannte 52 8177 ist aktuell die letzte betriebsfähige Dampflok Berlins. Gefahren wird die Dampflok von erfahrenen Lokführern, die auch im „richtigen Leben“ als Lokführer tätig sind und deshalb über stets aktuelle und gesicherte Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen. Baujahr 1944, Leistung 1500 PS, Gewicht 130 Tonnen, Höchstgeschwindigkeit 80 km/h
Technische Daten
Achsfolge
1’E
Länge über Puffer
22.975mm
zulässige Höchstgeschwindigkeit
80km/h vorwärts | 50km/h rückwärts
Gewicht Lok und Tender
136 Tonnen
Bremsbauart
einlösige Druckluftbremse mit Zusatzbremse (K-GP m.Z.)
größte Anfahrzugkraft
≈ 214kN
Indizierte Leistung:
1177 kW / 1600 PSi
Treibraddurchmesser
1400mm
Laufraddurchmesser
850mm
Steuerungsart
Heusinger
Kesselüberdruck
17,5 Bar
Verdampfungsheizfläche:
172,3 m²
Tender Achsfolge
2‘2‘T30
Wasservorrat
30 m³
Brennstoffvorrat
10 Tonnen Kohle

Unsere Dampflokomotiven:

Dampflok 52 8177-9 (Else)

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Die Güterzug-Schlepptenderlokomotive wurde von der Maschinenbau und Bahnbedarf AG, Zweigniederlassung Babelsberg, gebaut und 1944 mit der Nummer 52 4996 in Dienst gestellt. 1966 erhielt sie im Reichsbahnausbesserungswerk (Raw) Stendal eine Rekonstruktion, bei der der Wirkungsgrad des Kessels erhöht wurde und durfte sich fortan 52 8177-9 nennen. Die Lok kam ins Bahnbetriebswerk (Bw) Berlin-Schöneweide, wo sie bis 1991 für die Deutsche Reichsbahn im Einsatz war und vor allem Güterzüge im Berliner Raum beförderte. Die Dampflok gehört dem Verein Dampflokfreunde Berlin e.V. und beweist seit 1994 bei rund 50 Sonderzugfahrten pro Jahr, dass sie noch nicht zum alten Eisen gehört.1998, 2006 und 2014 erhielt sie im Dampflokwerk Meiningen die gesetzlich vorgeschriebenen Hauptuntersuchungen. Als "Kriegslok" war sie in fast 6000 Exemplaren zunächst nur für einen vorwiegend militärischen Einsatz von 5 Jahren gebaut. Ihre robuste Konstruktion verhalf der Lok aber zu einem langen Leben. Heute sind die Loks der Baureihe 52 zwar schon über 70 Jahre alt, nach wie vor sind aber fast 50 Maschinen in Deutschland und in anderen europäischen Ländern im Museumseinsatz. Die von den Lokführern liebevoll "Else" genannte 52 8177 ist aktuell die letzte betriebsfähige Dampflok Berlins. Gefahren wird die Dampflok von erfahrenen Lokführern, die auch im „richtigen Leben“ als Lokführer tätig sind und deshalb über stets aktuelle und gesicherte Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen.
Technische Daten:
Status
betriebsfähig
Achsfolge
1’E
Länge über Puffer
22.975mm
zulässige Höchstgeschwindigkeit
80km/h vorwärts | 50km/h rückwärts
Gewicht Lok und Tender
136 Tonnen
Bremsbauart
einlösige Druckluftbremse mit Zusatzbremse
(K-GP m.Z.)
größte Anfahrzugkraft
≈ 214kN
Indizierte Leistung:
1177 kW / 1600 PSi
Treibraddurchmesser
1400mm
Laufraddurchmesser
850mm
Steuerungsart
Heusinger
Kesselüberdruck
17,5 Bar
Verdampfungsheizfläche:
172,3 m²
Tender Achsfolge
2‘2‘T30
Wasservorrat
30 m³
Brennstoffvorrat
10 Tonnen Kohle
Technische Daten:
Status
in Aufarbeitung
Achsfolge
1’E
Länge über Puffer
22.975mm
zulässige Höchstgeschwindigkeit
80km/h vorwärts | 50km/h rückwärts
Gewicht Lok und Tender
136 Tonnen
Bremsbauart
einlösige Druckluftbremse mit Zusatzbremse
(K-GP m.Z.)
größte Anfahrzugkraft
≈ 214kN
Indizierte Leistung:
1177 kW / 1600 PSi
Treibraddurchmesser
1400mm
Laufraddurchmesser
850mm
Steuerungsart
Heusinger
Kesselüberdruck
17,5 Bar
Verdampfungsheizfläche:
172,3 m²
Tender Achsfolge
2‘2‘T30
Wasservorrat
30 m³
Brennstoffvorrat
10 Tonnen Kohle

Dampflok 52 8173-8 (Barbara)

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Die Dampflokomotive 52 8173-8 trägt das Baujahr 1944, wurde von der Wiener Lokomotivfabrik Floridsdorf gebaut und fuhr zunächst ab der Endabnahme am 20. April des selbigen Jahres unter der Bezeichnung 52 7734, bevor sie 1966 im Raw Stendal im Zeitraum zwischen dem 11. Juni und dem 24 September umgebaut wurde und anschließend die Nummerierung 52 8173-8 bekam.
Nach ihrer aktiven Zeit in welcher sie unter anderem in Lichtenberg, Frankfurt(Oder), Templin, Stendal, Haldensleben, etc. stationiert war, überging die Damfplokomotive in privaten Besitz, von welchem sie dann 2007 in den Besitz der Dampflokfreunde Berlin e.V. überging und seit dem im Ringlokschuppen des ehemaligen Bw Schöneweide abgestellt steht.
Vor einigen Jahren begannen dann die Arbeiten daran, diese Damfplokomotive wieder zur Betriebsfähigkeit aufzuarbeiten, welche bis heute anhalten.

Wenn Sie die Aufarbeitung dieser Lok finanziell unterstützen möchten, würden wir uns sehr darüber freuen.

IBAN: DE93 1009 0000 3949 0540 20
BIC: BEVODEBB
Verwendungszweck: Aufarbeitung 52 8173-8

Unsere Diesellokomotiven:

Diesellok 119 158-4 (Goliath)

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Die Lokomotive wurde 1983 in Rumänien gebaut und ist die einzige Maschine, die im Rahmen des Remotorisierungsprojekts des DB Werk Chemnitz ab 1999 modernisiert wurde. Das DB Museum Nürnberg übernahm die Lok 2003 in ihren Bestand und hat sie seitdem an die Dampflokfreunde Berlin e.V. verliehen. Von Schöneweide aus kommt sie vor Sonderzügen des Vereins im Reiseverkehr zum Einsatz. Bei der Deutschen Reichsbahn war die Maschine im Bahnbetriebswerk (Bw) Halberstadt (bis 1985), Bw Salzwedel (1985-1988), Bw Gera (1988/89) und Bw Oebisfelde (ab 1989) beheimatet. Ihr Einsatzgebiet war der Reise- und Güterzugdienst auf Nebenbahnen sowie auf den nichtelektrifizierten Hauptstrecken. Ab 1990 gehörte dann für einige Jahre u.a. auch die Strecke von Berlin über Oebisfelde nach Hannover zu ihrem Betätigungsfeld, hier wurde sie vor Schnellzügen und dem Interregio eingesetzt. Zu Zeiten der DB AG hießen die Standorte der nun als 219 158 bezeichneten Lok Oebisfelde (bis 1994), Stendal (1994-1997), Berlin-Pankow (1997/98) und Cottbus (1998/99). In den letzten Jahren lag ihr Aufgabengebiet fast ausschließlich im Regionalbahnverkehr. Einsatzstrecken waren unter anderem die Heidekrautbahn Berlin-Karow - Basdorf - Groß Schönebeck sowie die Strecken Berlin - Küstrin, Berlin - Tiefensee und Angermünde - Stettin. Die Grundkonzeption der Lokomotiven der Baureihe (BR) 119 entsprach der seit Anfang der 60ziger Jahre produzierten BR V 180 (später BR 118) der DR, die BR 119 erhielt aber im Gegensatz zur Dampfheizung der BR 118 eine elektrische Zugheizung. Die sechsachsigen Maschinen waren aufgrund ihrer Achslast von nur 16,5 t auch für den Einsatz auf den zahlreichen Nebenbahnen der DR geeignet. Sie sollten die dort 1980 noch eingesetzten Dampfloks der BR 50, 52 und 95 ablösen.
Technische Daten:
Achsfolge
C’C‘
Länge über Puffer
19500 mm
zulässige Höchstgeschwindigkeit
120 km/h
Dienstgewicht
103 Tonnen
mittleres Radsatzgewicht
17,2 Tonnen
Bremsbauart
KE-GP-mZ
größte Anfahrzugkraft
3000 kN
Dieselmotor
zwei Caterpillar-Dieselmotoren 3512 DI TA SC
Nennleistung je Dieselmotor
1500 kW (2040 PS)
Kraftübertragung hydrodynamisch mit zwei Strömungsgetrieben
Typ GS 30/5,7
Getriebe
Drei-Wandler-Getriebe mit eingebautem Wendegetriebe
Mittlere Antriebsleistung je Getriebe
1036 kW (1409 PS)
Zentrale Energieversorgung
1000 V, 22 Hz, max. 430 A
Kraftstoffvorrat
3600 l Diesel

Unsere Diesellokomotiven:

Diesellok 119 158-4 (Goliath)

Die Lokomotive wurde 1983 in Rumänien gebaut und ist die einzige Maschine, die im Rahmen des Remotorisierungsprojekts des DB Werk Chemnitz ab 1999 modernisiert wurde. Das DB Museum Nürnberg übernahm die Lok 2003 in ihren Bestand und hat sie seitdem an die Dampflokfreunde Berlin e.V. verliehen. Von Schöneweide aus kommt sie vor Sonderzügen des Vereins im Reiseverkehr zum Einsatz.
Bei der Deutschen Reichsbahn war die Maschine im Bahnbetriebswerk (Bw) Halberstadt (bis 1985), Bw Salzwedel (1985-1988), Bw Gera (1988/89) und Bw Oebisfelde (ab 1989) beheimatet. Ihr Einsatzgebiet war der Reise- und Güterzugdienst auf Nebenbahnen sowie auf den nichtelektrifizierten Hauptstrecken. Ab 1990 gehörte dann für einige Jahre u.a. auch die Strecke von Berlin über Oebisfelde nach Hannover zu ihrem Betätigungsfeld, hier wurde sie vor Schnellzügen und dem Interregio eingesetzt. Zu Zeiten der DB AG hießen die Standorte der nun als 219 158 bezeichneten Lok Oebisfelde (bis 1994), Stendal (1994-1997), Berlin-Pankow (1997/98) und Cottbus (1998/99). In den letzten Jahren lag ihr Aufgabengebiet fast ausschließlich im Regionalbahnverkehr. Einsatzstrecken waren unter anderem die Heidekrautbahn Berlin-Karow – Basdorf – Groß Schönebeck sowie die Strecken Berlin – Küstrin, Berlin – Tiefensee und Angermünde – Stettin.

Die Grundkonzeption der Lokomotiven der Baureihe (BR) 119 entsprach der seit Anfang der 60ziger Jahre produzierten BR V 180 (später BR 118) der DR, die BR 119 erhielt aber im Gegensatz zur Dampfheizung der BR 118 eine elektrische Zugheizung. Die sechsachsigen Maschinen waren aufgrund ihrer Achslast von nur 16,5 t auch für den Einsatz auf den zahlreichen Nebenbahnen der DR geeignet. Sie sollten die dort 1980 noch eingesetzten Dampfloks der BR 50, 52 und 95 ablösen.

Die Traktionsleistung erzeugen zwei Dieselmotoren, die jeweils über ein Strömungsgetriebe und Gelenkwellen alle drei Achsen des jeweiligen Drehgestells antreiben. Jeder Dieselmotor treibt bei eingeschalteter Zugheizung über je ein Hilfsgetriebe den Heizgenerator an. Bei der 119 158 wurde bei der Remotorisierung diese Konstruktion so geändert, dass nur noch der Dieselmotor 1 den Heiz-generator antreibt. Der Einbau der Caterpillar-Dieselmotoren mit einer elektronischen Dieselmotor-steuerung hat die Lok technisch umfangreich verändert. Außerdem erhielt sie einen hydrostatisch angetriebenen Schraubenluftverdichter, der im Normalbetrieb das vorrangig in Betrieb befindliche Lufterzeugungsaggregat ist. Weiterhin ist ein elektrisch arbeitender Luftverdichter vorhanden. Auch die Druckluft- und Bremsanlage wurde teilweise verändert. Der Einbau neuer Führerstände mit veränderten Bedien- und Anzeigeeinrichtungen unterscheiden die 119 158 deutlich von den Serienlokomotiven.

Technische Daten
Achsfolge
C’C‘
Länge über Puffer
19500 mm
zulässige Höchstgeschwindigkeit
120 km/h
Dienstgewicht
103 Tonnen
mittleres Radsatzgewicht
17,2 Tonnen
Bremsbauart
KE-GP-mZ
größte Anfahrzugkraft
3000 kN
Dieselmotor
zwei Caterpillar-Dieselmotoren 3512 DI TA SC
Nennleistung je Dieselmotor
1500 kW (2040 PS)
Kraftübertragung hydrodynamisch mit zwei Strömungsgetrieben
Typ GS 30/5,7
Getriebe
Drei-Wandler-Getriebe mit eingebautem Wendegetriebe
Mittlere Antriebsleistung je Getriebe
1036 kW (1409 PS)
Zentrale Energieversorgung
1000 V, 22 Hz, max. 430 A
Kraftstoffvorrat
3600 l Diesel

Unsere Wagen:

Eilzugwagen BC4i-30

Dieses Fahrzeug gehört zu einer ab Ende der 1920er Jahre von verschiedenen Herstellern gebauten Serie von 2./3.-Klasse Eilzugwagen. Diese von der DRG beschafften Wagen zählen zur sogenannten Einheitsbauart, die in einer größeren Stückzahl bis 1932 produziert wurde.

Der umfangreiche betriebsfähige Museumslokpark, den die Deutsche Reichsbahn der DDR ab den 1960er Jahren aufbaute, wurde 1977 durch einen Zug aus vier-achsigen Reisezugwagen ergänzt, zu dem auch dieser Eilzugwagen gehörte. Bei einer späteren Aufarbeitung des Wagens wurde der Fahrgastraum weitgehend im Originalzustand wiederhergestellt.

Der Zug ist wegen seines damaligen Standorts Zwickau (seit 1980) als „Zwickauer Traditionszug“ bekannt geworden und war bei vielen Sonderfahrten zusammen mit den unterschiedlichsten Lokomotiven im Einsatz. Die Deutsche Bahn AG übernahm den Zug 1994. Heute gehören die Fahrzeuge dem DB Museum Nürnberg, welches einige Wagen an unseren Verein vermietet hat.

Wagengattung
Wagennummer
Erstinbetriebnahme:
BC4i-30
Erstinbetriebnahme:
3086 Dresden
1958 – 1966:
AB4ü
1958 – 1966
204-106
ab 1967
ABühe
Aktuell
50 80 3814 641-3
Hersteller
Waggonfabrik Gebrüder Gastell Mainz
Baujahr
1930
Eigengewicht:
36 Tonnen
Gesamtgewicht:
41 Tonnen
Länge über Puffer:
20960mm
Zulässige Höchstgeschwindigketi:
120 km/h
Heizung:
Dampf (Nuhz) + Ehz
Anzahl an Sitzplätzen:
18 2.Klasse (1.Klasse) 43 3.Klasse (2.Klasse)
Bauart der Bremse:
KE-GP

Rekowagen Bghwe 

Nachdem bereits ab 1956 aus zwei- und dreiachsigen preußischen Abteilwagen Rekowagen entstanden, wurden ab 1965 im Reichsbahnausbesserungswerk (Raw) Halberstadt serienmäßig vierachsige Rekowagen gebaut. Bei der DR wurde für den mehr oder minder umfangreichen Neuaufbau von Schienenfahrzeugen der Begriff Rekonstruktion verwendet, weshalb die Wagen als Rekowagen bezeichnet wurden. Auch die DB kannte ein solches Programm, nannte die Fahrzeuge aber Umbauwagen.  

Für die vierachsigen Rekowagen sollten brauchbare Teile alter Drehgestellwagen verwendet werden, die meist als Abteilwagen noch in der Länderbahnzeit gebaut wurden und damit oft schon 50 bis 60 Jahre alt waren. Während der laufenden Produktion zeigte sich aber sehr schnell, dass nur noch sehr wenig vom Altmaterial zu gebrauchen war. Teilweise wurden aber noch für einige Jahre die alten Schwanenhalsdrehgestelle oder auch preußische Regeldrehgestelle benutzt, die mit Rollenlager ausgerüstet waren. In der Regel wurden aber Drehgestelle der Bauart Görlitz V verwendet. Die meisten Rekowagen waren dann auch ein kompletter Neubau.

Der Fahrgastraum der Wagen besteht aus zwei Großräumen mit Mittelgang. Ein Großraum besitzt 40 Nichtraucherplätze, ein weiterer bot ursprünglich 24 Raucherplätze, die heute ebenfalls als Nichtraucherplätze genutzt werden. An diesem Großraum schließt sich ein größerer Einstiegsraum mit 2 Klappsitzen an, der auch Platz für Kinderwagen oder Traglasten bietet. Weiterhin befindet sich dort eine Toilette.

Bis 1977 wurden über 3000 Wagen produziert, die bis Anfang der 1980er Jahre universell im Binnenverkehr der DR eingesetzt wurden. Mit der sukzessiven Indienststellung von Mitteleinstiegswagen der Gattung Bmhe ab 1979, den sogenannten „langen Halberstädtern“, wurden die vierachsigen Rekowagen aus dem Schnell- und Eilzugdienst verdrängt und ersetzten ihrerseits die zwei- und dreiachsigen Rekowagen im Personenzugdienst. Die letzten Fahrzeuge waren bei der Deutschen Bahn AG noch bis 1996 im Einsatz. 

Unser Verein verfügt über drei Wagen der Gattung Bghwe, zwei davon sind betriebsfähig (Stand April 2021).

Wagengattung
Wagennummer
Baujahr
Betriebsfähig
Bghwe 1
75 80 2811 111-3
Keine Angabe
Nein
Bghwe 2
75 80 2811 126-1
1972
Ja
Bghwe 3
55 80 2813 352-5
1971
Ja
Hersteller
RAW Halberstadt
Eigengewicht:
29 Tonnen
Gesamtgewicht:
34 Tonnen
Länge über Puffer:
18700mm
Zulässige Höchstgeschwindigketi:
120 km/h
Heizung:
Dampf (Nuhz) + Ehz
Anzahl an Sitzplätzen:
64 (2. KLasse)
Bauart der Bremse:
KE-GP

Wagen A4yse

Die Wagen der Bauart 33 waren mit über 1.800 Exemplaren eine der größten einheitlichen Fahrzeugserien der Reichsbahn. Sie wurden von 1930 bis 1952 in genieteter Stahlkonstruktion gebaut und waren bis in die 1970er Jahre in Schnell- und Eilzügen eingesetzt. Einzelne Wagen waren bei der Reichbahn und Bundesbahn noch bis Anfang der 80er Jahre im Dienst. Die Wagen verfügen zumeist über einen Mittelgang und in der Regel eine 2+2-Anordnung der Sitze.
Einige nach dem Krieg nachgebaute Wagen der zweiten Klasse erhielten Sechserabteile mit Seitengang und wurden später als Wagen der 1. Klasse eingesetzt. Um einen schnelleren Ein- und Ausstieg zu ermöglichen, erhielten Teile der Wagen Doppeltüren am Wagenende.
Unsere Wagen wurden von der Reichsbahn als ‚Zwickauer Traditionszug‘ hergerichtet und gehören heute dem DB Museum Nürnberg. Wir setzen die Wagen im Rahmen unserer Nostalgiefahrten ab Berlin ein. Von den insgesamt sechs Wagen (fünf Sitzwagen, ein Gepäckwagen) sind aktuell drei in Betrieb, ein vierter befindet sich zur Zeit in Aufarbeitung. Die drei Eilzugwagen der Bauart 33 mit verschiedenen Einrichtungen der 1., 2. und 3. Klasse werden durch den prächtigen Speisewagen (Bauart 1935) komplettiert.

Speisewagen WRü

Der Speisewagen wurde 1936 von der Waggonfabrik AG in Görlitz für die MITROPA gebaut.
Er verfügt über insgesamt 44 Sitzplätze. Der Wagen besitzt eine sehr gediegene Innenausstattung und wird mit einer Warmwasserheizung mit Kohleofen oder über die Dampfheizleitung beheizt. Vornehmlich wurde der Speisewagen in Schnellzügen eingesetzt und ist heute bei den Fahrgästen der Sonderzüge des Vereins sehr beliebt.
Das Fahrzeug wurde von der Deutschen Reichsbahn Mitte der 80er Jahre in Gotha für den Einsatz im sogenannten Zwickauer Traditionszug (Eilzug der 30er Jahre) aufgearbeitet, wobei der Fahrgastraum wieder weitgehend im Originalzustand errichtet wurde.

Technische Daten:

Gattung:WR4ü Länge über Puffer:23,5 m
Baujahr:1936 Eigengewicht:45 t

Zulässige Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h

Aktuelle Wagennummer: 51 80 8810 054-1